※문항 수와 문제의 길이 등은 난이도에 따라 유동적임을 참고하시기 바랍니다.
 
영 어(English)
일 어(Japanese)
중국어(Chinese)
독 어(German)
불 어(French)
스페인어(Spanish)
러시어어(Russian)
베트남어(Vietnam)
 
 
 
 
 
 
 
제목 독한 1급 1교시
작성자   관리자 작성일자 2005.10.14 조회수 5936
첨부파일    

1급 독 → 한 번역문제의 유형

[1교시(공통), 제한시간 70분, 50점]

■ 다음 문장을 모두 한국어로 번역하시오.[50점]

[1]

Pressefreiheit ist eine Voraussetzung für gutes und gerechtes Regieren und für eine tragfähige Entwicklung. Das “Recht auf Wissen” ist zugleich auf den freien Fluss von Informationen und auf unabhängige Medien mit einem hohen professionellen und ethischen Anspruch angewiesen. Das Recht, zu denken, Meinungen zu haben und Meinungen zu äußern ist ein Grundrecht aller Menschen, ein unveräußerlicher Teil der Menschenwürde. Die Pressefreiheit ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Grundrechts, auf das jeder Anspruch hat. Wer diese Freiheiten als “westliche” Erfindung bezeichnet, oder als etwas, das der Westen anderen Kulturen “aufnötigen” wolle, bekundet damit eine ganz und gar unegalitäre Sicht der Menschheit. Denn im Grunde sagt er nichts anderes, als dass es Völker gibt, die von Natur aus oder aufgrund ihrer Kultur zur Freiheit nicht taugen und unfähig sind, selbst zu denken und für sich selbst zu sprechen. Eine solche Auffassung steht in völligem Gegensatz zu dem Glauben an die Universalität der Menschenwürde, auf dem die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Charta der Vereinten Nationen und alle Programme gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung beruhen.

 

[2]

Auch der moderne koreanische Stadtmensch, der sich ganz unreligiös gibt und beteuert, nichts von alten Riten und Gebräuchen zu wissen, wird es kaum wagen, an einem unglückbringenden Tag zu heiraten, sein Haus ohne geomantische Abklärungen zu errichten oder auf das kleine Amulett zu verzichten, das am Rückspiegel seines Autos baumelt. Selbst wenn er sich diese Freiheiten nähme, sähe er sich in der Familie und am Arbeitsplatz nach wie vor mit den Geboten der konfuzianischen Lehre konfrontiert, die auch ohne den früheren Absolutheitsanspruch die meisten sozialen Beziehungen regelt. Ähnlich wie in Japan ist das Zusammenleben der Religionen aber weniger von gegenseitiger Bekämpfung und Ausgrenzungen als von pragmatischem, fast utilitaristischem Denken geprägt.

 

이전글  
다음글  독한 1급 2교시